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IV./3. Anne Stafford, Pamela Stapleton

Examining the Use of Corporate

Governance Mechanisms in Public-

Private Partnerships: Why Do They

Not Deliver Public Accountability?

Australian Journal of Public

Administration, Band 76, Nr. 3

(September 2017), S. 378-391

Mechanismen der Unternehmensführung und mangelhafte

finanzielle Rechenschaft bei öffentlich-privaten Partnerschaften

Einführung

Die britische Politik der öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPPs), eingeführt in den

1990er Jahren, war eine der zahlreichen Politiken, mit der öffentliche Aufgaben auf

große Unternehmen übertragen wurden; diese erhielten Kontrolle über das Geld der

Steuerzahler; Die Öffentlichkeit konnte die Rechnungen nur mangelhaft überprüfen

und eine Sanktion konnte nicht vorhängt werden. Ungefähr 10% der Kapital

Investment der Zentralregierung ist privat finanziert; es ist beabsichtigt, dass 80 %

neuer wirtschaftlicher Infrastrukturmaßnahmen (U-Bahnen, Straßen, Brücken,

Krankenhäuser, Gefängnisse) zum Teil oder insgesamt privat finanziert werden.

Drei Projekte der Untergrundbahn im Wert von insgesamt £30 Mrd., wobei zwei

Projekte über 30 Jahre mit einer Summe von £ 17 Mrd. liefen, und weitere Projekte

sind fehlgeschlagen; auch mit weiteren Subventionen der öffentlichen Hand gingen die

Auftragnehmer in die Insolvenz mit Schulden von mindestens £ 2 Mrd.. Bis 2050

sollen £ 222Mrd. unitäre Kosten gezahlt werden, diese Verpflichtungen binden auch

künftige Regierungen, wobei die Vergabe an die Auftragsvergabe an Dritte damit

gerechtfertigt wird, dass anderweitig nicht geleistet werden könne, auch mit der

Risikoverlagerung, rechtzeitigen Fertigstellung und Haushaltsentlastung. Es gibt

jedoch keine ex post Evaluierung.

Ansichten des privaten und öffentlichen Sektors zur Führung und Rechenschaft

Nach der Öffnung des öffentlichen Sektors hat sich dieser wie der private Sektor

verhalten, mit der Vergabe an Dritte und dem Stil privater Manager, was eine

bedeutende Auswirkung auf die öffentliche Rechnungslegung hat. Rechnungslegung

des öffentlichen Sektors, wobei dieser eine Vielzahl von Interessen, insbesondere

Gerechtigkeit und Gleichbehandlung, beachten muss, und der Entscheidungsprozess

transparent ist, ist verschieden vom privaten Sektor, zumindest im anglo-

amerikanischen System, in der einzelne Personen die Kontrolle ausüben und es dem

Vorstand (

Board of Directors)

überlassen wird, Entscheidungen zur

Gewinnmaximierung zu treffen und dem Geist eines wirtschaftlichen Unternehmens zu

entsprechen, wobei die Interessen der Aktionäre im Vordergrund stehen. Der private

Sektor ist nicht an das Gesetz zur Informationsfreiheit (

Freedom of Information Act